Warum Biokohle
Grund 3: Die Erzeugung von Biokohle liefert als Nebenprodukt kohlenstoff-negative Energie
Der Pyrolyse-Prozess, der verwendet wird, um Biokohle zu produzieren, erzeugt als Nebenprodukt Synthesegas, das ein brennbares Gemisch aus Wasserstoff, Kohlenmonoxid und Methan ist. Es entsteht dabei auch erhebliche überschüssige Abwärme.
Im großen Maßstab kann Synthesegas über einen Prozess mit dem Namen Fischer-Tropsch in flüssige Kohlenwasserstoffe, landläufig Diesel, umgewandelt werden. Es gibt auch innovative Technologien, bei denen das Synthesegas durch ein Gefäss mit spezialisierten Bakterien geleitet wird. Das Endprodukt ist Ethanol, das mit einer günstigen Energiebilanz erzeugt werden kann.
Das Synthesegas und die überschüssige Wärme können auch dazu verwendet werden, mit entsprechenden Anlagen Strom und/oder Dampf zu erzeugen. Der Strom kann auf dem Betrieb verwendet oder ins Netz verkauft werden. Synthesegasdient kann auch dazu dienen, um mit innovativen Flex-Treibstoff-Dampfmaschinen Bewässerungspumpen zu betreiben. Eine der einfachsten Anwendungen ist Raumheizung werden, z. B. für Hühnerställe und Treibhäuser.
Bei Operationen, die Biokohle als Teil einer Strategie für die Abfallwirtschaft erzeugen, kann das Nebenprodukt Energie eine wichtige Einnahmequelle bedeuten.
Landwirtschaftliche Betriebe haben eine grosse Vielfalt an Energiebedarf, für Bewässerung, Heizung, Trocknung und Maschineneinsatz. Wir evaluieren den Energiebedarf unserer Kunden und konfigurieren Pyrolyse-Systeme, welche die Nutzung der erzeugten Bioenergie optimiert.
Insgesamt hat die Produktion von Biokohle das Potenzial, Geld zu sparen bei den Energiekosten und die Nutzung fossiler Brennstoffe zu kompensieren. Und anders als bei jeder anderen Form von Bioenergie ist so, dass je mehr Energie mit Biokohle produziert wird, desto mehr Kohlenstoff aus der Atmosphäre entfernt wird.
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